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Der ÖSW verbindet weiter österreichische Investoren mit der serbischen Wirtschaft

Posted on: October 3rd, 2014 by Admin

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großes Interesse an 502 Privatisierungsprojekten in Serbien  

Nach dem impulsiven und sehr informationsreichen Vortrag der Vertreterinnen der Privatisierungsagentur der Republik Serbien Frau Marijana Radovanovic und Frau Ivana Rankovic-Blazevic aus dem Zentrum für Privatisierung, wurde deutlich, dass unter den österreichischen Unternehmen noch immer Interesse am Investitionen in Serbien herrscht. Die vom ÖSW im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das Neue Serbien“ organisierte Veranstaltung unter dem Titel „Die bevorstehende Privatisierung von 502 Staatsbetrieben im Rahmen des neuen Privatisierungsgesetzes“, bot den potenziellen österreichischen Investoren die Möglichkeit an alle Details zur Abwicklung und bevorstehender Privatisierung von 502 Staatsbetrieben im Rahmen des neuen Privatisierungsgesetzes, aus erster Hand zu erfahren.

 

Der Präsident des ÖSW, Dr Radivoje Petrikic, nutzte die Gelegenheit um nochmals auf die bereits hervorragenden wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Republik Österreich und der Republik Serbien, hinzuweisen und betonte, dass Serbien in den vorherigen Monaten bemerkenswerte Reformen für die Verbesserung des Investitionsklimas durchgeführt hat._DSC6938

 

Laut der Direktorin Marijana Radovanovic ist die Privatisierungsagentur zufrieden mit der Nachfrage der Investoren nach den 502 angebotenen Staatsbetrieben im neuen Privatisierungsprozess. Sie unterstrich im Rahmen ihrer Präsentation die positiven Eigenschaften des Standortes Serbien, welcher „viele Möglichkeiten bietet, die ihn vom Rest der Region wesentlich unterscheiden“. Sie wies darauf hin, dass sich Serbien direkt an der Grenze zwischen Ost und West befindet und sich als idealer Standort für operative Tätigkeiten von Unternehmen welche die Märkte der EU, Südosteuropas und den Mittleren Osten bedienen möchten, anbietet.

 

_DSC6945Mit den Worten der Direktorin des Zentrums für Privatisierung Frau Ivana Rankovic-Blazevic wurde das neue Privatisierungsgesetz vereinfacht und die Prozedur erleichtert. Die Agentur hat 45 Tage Zeit, um alle Angebote zu prüfen und infolgedessen jeweils das Privatisierungsmodel und –Methode ans Ministerium zu übermitteln, welches, innerhalb von 30 Tagen eine Entscheidung treffen sollte. Im Januar nächsten Jahres wird der erste Verkauf erwartet. Es wurden im Rahmen der Präsentationen Staatsbetriebe wie – Kohleförderung RTB Bor und JP PEU Resavica, Pharmariese Galenika, Ölindustrie Petrohemija Pančevo, das Belgrader Prestige Hotel Slavija, Hotels in Ski-Resorts Kopaonik und Zlatibor, Möbelhersteller Simpo sowie Autobushersteller Ikarbus vorgestellt, welche bei den österreichischen Investoren als sehr interessant eingeschätzt werden können.

Nach den ausführlichen und aufschlussreichen Vorträgen hatten alle anwesenden Vertreter der österreichischen Wirtschaft die Gelegenheit mit den Direktorinnen aus Serbien Kontakte zu knüpfen und auf Fragen sowie Anregungen einzugehen.

 

Novellierung des serbischen Arbeitsgesetzes

Posted on: September 29th, 2014 by Admin

aaaNovellierung des serbischen Arbeitsgesetzes

Am 18. Juli 2014 beschloss die serbische Nationalversammlung die Novellierung des Arbeitsgesetzes. Die Novelle trat am 29. Juli 2014 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt wurde Arbeitgebern eine Frist von 60 Tagen eingeräumt, um ihre Arbeitsverträge und internen beruflichen Einstufungsregelungen den Änderungen anzugleichen.

Die Novellierung führte hauptsächlich zu Änderungen im Bereich befristeter Arbeitsverträge und Heimarbeit, Arbeitszeit, jährlicher Urlaubsanspruch, Gehalt und Gehaltsvergütung, Abfindungen im Falle einer Entlassung, Kündigung des Arbeitsverhältnisses und die Möglichkeit, Disziplinarstrafen, sowie die Bildung von Gewerkschaften und den Abschluss von Kollektivverträgen anzuordnen.

Befristete Arbeitsverträge

Die Laufzeit für befristete Arbeitsverträge wurde, außer in den im Arbeitsgesetz genannten Fällen, von 12 Monaten auf 24 Monate ausgedehnt. Das Gesetz ermöglicht den Abschluss von Arbeitsverträgen mit ausländischen Staatsangehörigen (bis zum Ablauf des Aufenthaltstitels), mit neu zugelassenen Arbeitgebern (bis zu 36 Monaten) und mit arbeitslosen Personen, die sich fünf Jahre vor dem Pensionsantrittsalter befinden (jedoch nicht länger als für den für die Erfüllung der Ruhestandsbedingungen notwendigen Zeitraum). Arbeitgeber sind ausdrücklich dazu verpflichtet, die Gründe für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge anzugeben. Wenn ein Arbeitgeber entgegen dieser Anforderung einen befristeten Arbeitsvertrag abschließt, wird dieser Vertrag als unbefristet betrachtet.

Gehälter und andere Leistungen an Arbeitnehmer

Arbeitgeber sind nicht mehr dazu verpflichtet eine Gehaltszulage für Schichtarbeit zu leisten. Eine Gehaltserhöhung basierend auf der Beschäftigungsdauer wird nunmehr nur im Bezug auf die Beschäftigungsdauer beim bisherigen Arbeitgeber verrechnet. Allerdings darf der derzeitige Arbeitgeber für diese Berechnung die Beschäftigungsdauer beim vorherigen Arbeitgeber miteinbeziehen, wenn der derzeitige Arbeitgeber der Rechtsnachfolger des vorherigen Arbeitsgebers nach einem Umgründungsvorgang ist oder wenn der Arbeitnehmer bei einem verbundenen Unternehmen beschäftigt war. Die gleiche Definition des Arbeitgebers kommt bei der Berechnung der Entlassungsabfindung zur Anwendung.

Die Berechnung des Gehalts und der Gehaltsvergütungen kann jetzt in elektronischer Form eingereicht werden und darf von den Arbeitnehmern verwendet werden, um Exekutionsverfahren für die Durchsetzung fälliger Gehaltszahlungen und Vergütungen einzuleiten.

Im Falle einer Entlassung darf die Abfertigung nicht geringer sein als die Summe eines Drittels der Gehälter des Arbeitnehmers pro Beschäftigungsjahr beim betreffenden Arbeitgeber.

Im Falle des Ruhestands gebührt dem Arbeitnehmer nicht länger eine Abfertigung in Höhe von drei Durchschnittsverdiensten in der Republik Serbien, sondern lediglich zwei Durchschnittsverdienste in der Republik Serbien.

Jährlicher Urlaubsanspruch

Arbeitnehmer haben Anspruch auf Urlaub nach einem Monat ununterbrochener Beschäftigung und Anspruch auf anteilsmäßigen Urlaub nach jenem Jahr, in dem das Beschäftigungsverhältnis beginnt oder endet. In der Novelle ist deutlich niedergelegt, dass der Jahresurlaub nicht durch finanzielle Vergütung ersetzt werden kann, ausgenommen im Falle einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses.

Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Das Arbeitsgesetz definiert gewisse Pflichtverletzungen und Disziplinarvergehen als Kündigungsgründe, der Arbeitgeber darf jedoch weiterhin andere Pflichtverletzungen und Disziplinarvergehen im Beschäftigungsregelwerk/Kollektivvertrag bzw. Arbeitsvertag festlegen. Sollte so ein Grund vorliegen, ist der Arbeitgeber berechtigt, das Arbeitsverhältnis binnen sechs Monaten ab Kenntnisnahme solch eines Kündigungsgrundes oder innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt des Eintritts dieses Grundes zu kündigen.

Im Falle einer Kündigung aufgrund mangelhafter Arbeitsleistung oder mangelnden Kenntnissen und Fähigkeiten für eine bestimmte Arbeit muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zuerst schriftlich über die Mängel seiner/ihrer Arbeit in Kenntnis setzen und ihm/ihr Anweisungen und eine angemessene Frist zur Verbesserung seiner/ihrer Arbeitsleistung geben. Die Kündigungsfrist darf nicht kürzer als acht Tage und nicht länger als 30 Tage im Falle eines solchen Kündigungsgrundes betragen.

Disziplinarstrafen

Sollte eine Pflichtverletzung bzw. Disziplinarvergehen seitens eines Arbeitnehmers nicht zu seiner/ihrer Entlassung führen, können folgende Disziplinarstrafen verhängt werden:

  • Suspendierung von der Arbeit ohne Vergütung – bis zu 15 Werktage;
  • eine Geldstrafe in Höhe von 20% des Grundgehalts fällig im Monat, in dem die Geldstrafe verhängt wird – für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten;
  • ein Warnhinweis darauf, dass im Falle einer/s erneuten Pflichtverletzung bzw. Disziplinarvergehens innerhalb der nächsten sechs Monate das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden kann.

Wiener Ball in Belgrad – 4.10.2014

Posted on: September 29th, 2014 by Admin

Factsheet, Wiener Ball in Belgrad 2014

Einladung zum Vortrag

Posted on: September 8th, 2014 by Admin

„Das neue Serbien: Die bevorstehende Privatisierung von

502 Staatsbetrieben im Rahmen des neuen
Privatisierungsgesetzes”
von

Marijana Radovanović
Direktorin der serbischen Privatisierungsagentur

Ivana Ranković-Blažević
Direktorin der Abteilung für Privatisierungen

am
Dienstag, 23. September 2014 um 18:30 Uhr

im
Raum Austria, CMS Reich-Rohrwig Hainz
Gauermanngasse 2, A-1010 Wien

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem Buffet mit kleinen Spezialitäten und
Weinen aus Österreich und Serbien

Aufgrund beschränkter Platzkapazitäten ersuchen wir um Anmeldung bis 21.
September 2014 per Mail an info@oesw.org

In Kooperation mit

 Wirtschaftskammer-Serbien Botschaft der Republik Serbien
in der Republik Österreich

Präsident Nikolic trifft auf Einladung des ÖSW mit Vertretern österreichischer Unternehmen zusammen

Posted on: April 8th, 2014 by Admin

IMG_9595_largeDer Präsident der Republik Serbien, Tomislav Nikolić hat das Zusammentreffen mit Vertretern großer österreichischen Unternehmen genutzt, um die große Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Serbien und Österreich zu betonen: diese sei sehr wichtig für Serbien und gleichzeitig sehr nützlich für Österreich. Das Meeting wurde vom Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforum (www.oesw.org) veranstaltet. Der Präsident erwähnte außerdem, dass Serbien sehr schnell aber auch sehr ungeschickt die Privatisierung durchgeführt habe. Dieses Kapitel sei aber geschlossen und die Zeit sei gekommen um neue Möglichkeiten für künftige Investitionen zu schaffen.

Nikolić erklärte, dass die neue Regierung einen Subventionsfond für neue Investitionen definieren werde. Die Subventionen, die nicht nur für ausländische Investoren, sondern auch für die einhemischen gedacht sind, werden sich auf jede neu geschaffene Stelle beziehen. Serbien habe Gespräche mit der EU aufgenommen, die das Vorankommen der Verhandlungen kontrolliere. Dies heisst, dass Serbien vor 2020 wahrscheinlich kein Mitglied werden könne, es ist jedoch eine Garantie, dass die serbische Gesetzgebung mit jedem Tag dem europäischen Vorbild näher kommen, sowie dass man die Implementierung der verabschiedeten Gesetze verbessern werde.

Der Präsident erwähnte Probleme, die manche ausländischen Firmen haben, diese seien aber eine Folge ihrer Geschäftspolitik und nicht von Serbien verursacht. Der Staat wird sein Bestes tun, damit alle staatlichen Verwaltungsprozesse beschleunigt werden können.

Nikolić schätzte politische Verhältnisse in Serbien als stabil ein und betonte, dass es keine Gefahr bestehe, diese könnten sich zum Schlechteren wenden: „Alle Investoren werden mit der neuen Regierung sehr bald eine gemeinsame Sprache finden, falls sie in irgendeinem Bereich Probleme haben sollten. Der Staat ist sich dessen bewusst, dass die Bekämpfung der Koruption schnellstens erledigt sein muss; die verantwortlichen Funktionäre wissen was zu tun ist.“

An dem Zusammentreffen nahmen Vertreter der Baufirmen Porr und Strabag, der Raiffeisen und der Ersten Bank, der UNIQA Versicherung, sowie des Telekomunikationskonzerns Kapsch teil. Die Vertreter der österreichischen Unternehmen schätzten ihre Betriebsergebnisse in Serbien als erfolgreich ein und hoben die Möglichkeiten und das Potenzial der weiteren Kooperation hervor. Ivan Mrkić, Außenminister der Republik Serbien, Pero Janković, serbischer Botschaftler in Österreich und die Berater des Präsidenten waren ebenfalls anwesend.

Mehrheit für Vucics Partei in Serbien

Posted on: March 31st, 2014 by Admin

mehrheitEin großer Sieg für die SNS und die kleinen Parteien der in Serbien lebenden Minderheitengruppen

Die Ergebnisse sind seitens Wahlkommission bestätigt und es liegt nun offiziell ein berauschender Wahlsieg der Fortschrittspartei (SNS) von Aleksandar Vučić vor. Den Auszählungsangaben zufolge kommt die Partei auf 48,44 Prozent der Stimmen, wodurch eine absolute Mehrheit im Parlament gegeben ist. Das Belgrader Zentrum für freie Wahlen und Demokratie CESID verkündet des Weiteren eine Wahlbeteiligung von 53 Prozent, welche im Vergleich zu den Ergebnissen vor zwei Jahren doch geringer ausfällt.

Weitere Parteien, die sich Plätze im Parlament sichern konnten, sind die Demokratische Partei (DS) von Dragan Djilas und die Neue Demokratische Partei (NDS) von Boris Tadic. Die nationalkonservative Demokratische Partei Serbiens (DSS) würde derzeit laut derselben Quelle noch an der Fünf-Prozent-Schwelle liegen. Laut CESID konnten sich auch einige Parteien von Minderheitengruppen behaupten, zu welchen die Liga der Vojvodina-Ungarn von István Pásztor (neun Parlamentssitze), die muslimische Partei der Demokratischen Aktion (SDA) von Sulejman Ugljanin (drei Sitze) und die albanische Partei für Demokratische Aktion von Riza Halimi (zwei Sitze).

Serbien und Kosovo im Einigungsprozess

Posted on: June 11th, 2013 by Admin

Serbien und Kosovo im EinigungsprozessAuf dem Weg in Richtung EU gehen beide Staaten kompromissbereite Wege. Ein Vertrag soll diese Annäherung zusätzlich bekräftigen.

Aus Straßburg bestätigte die EU-Außenkommissarin die Erfolge im beiderseitigen Annäherungsprozess zwischen Serbien und dem Kosovo. Man hätte mit dem positiven Abschluss der Verhandlungen eine wichtige Hürde in Bezug auf den zukünftigen Eintritt in die EU gemeistert.

Der Erfolg des politischen Dialogs zwischen dem serbischen Regierungschef Ivica Dacic und dessen kosovarischen Amtskollegen Hashim Thaci wurde durch einen Vertrag zur Gewährleistung eines weiterhin bestehenden gemeinsamen Diskurses bekräftigt.

Dieser Vertrag soll eine Garantie darstellen, die der gegenseitigen Blockade im Annäherungsprozess an die EU entgegenwirkt und die Minderheitenrechte im Kosovo klärt.
Das Abkommen zwischen Serbien und dem Kosovo bedeutet Einigung in beiderseitigem Interesse, zumal dadurch einerseits die Wahrscheinlichkeit dafür steigt, dass Serbien die Zustimmung für den Beginn der Beitrittsverhandlungen in die Europäische Union erhält und andererseits dem Kosovo ein Assoziierungsabkommen mit der EU zur Stärkung der wirtschaftlichen Implementierung auf kontinentaler ermöglicht wird.

Mit der Umsetzung des Abkommens geht jedoch auch eine strikte Umsetzungsvoraussetzung einher und noch ist nicht zur Gänze geklärt, ob sich die Kosovo-Serben zukünftig neben der ihnen zugesagten Autonomie auch auf die Integration in den Kosovo-Staatsverband berufen werden.

Vielerorts in Europa wurde währenddessen die erwartungsvolle Position geäußert, die einerseits an einen gewissen Vorbehalt geknüpft ist, aber andererseits vor allem Zufriedenheit über das gemeinsam gefundene Wort äußert.

Raiffeisen Bank International – Jahresergebnis

Posted on: April 23rd, 2013 by Admin

Raiffeisen

Jahresergebnis 2012

Vortrag – Das neue Serbien – Europäische Rechtssicherheit und aktive Korruptionsbekämpfung

Posted on: February 8th, 2013 by Admin

Fazit zum ÖSW Vortrag “Das neue Serbien – Europäische Rechtssicherheit und aktive Korruptionsbekämpfung”

Posted on: January 28th, 2013 by Admin

der eloquente Justizminister, Nikola Selakovic, gab sich bei der Veranstaltung zukunftsweisend und publikumsnah

DSC_7721 Wer das Österreichisch-Serbische Wirtschaftsforum kennt, weiß dass die Veranstaltungen des Vereins immer wieder eine hervorragende Investition Ihrer Zeit bedeuten. Die Gäste, die am 22.Jänner in den Genuss kamen, ihren freien Abend dem ÖSW zu widmen, erlebten den Minister für Justiz und Staatsverwaltung der Republik Serbien, Nikola Selakovic, als zukunftsorientierten, motivierten Redner, der sich die Zeit nahm, neben wirtschaftspolitischen Fragen auch auf seine Person und die Art seiner Amtsübung einzugehen.

Unter dem Titel “Das neue Serbien – Europäische Rechtssicherheit und aktive Korruptionsbekämpfung” präsentierte der Minister ein standhaftes Serbien, das klare Ziele verfolgt und vor allem eines anstrebt – ein System zur Bekämpfung der Korruption, welches nicht nur die jetzige Amtsperiode prägen soll, sondern Nachhaltigkeit bzw. eine periodenübergreifende Funktionalität gewährleistet. Die zukünftige rechtliche Ausrichtung des Staates soll laut Minister Selakovic den Empfehlungen und Normen der Europäischen Union entsprechen und die Umsetzung eines Arbeitsplanes zur systematischen Korruptionsbekämpfung ermöglichen.

DSC_7748Die Publikumsfragen, die für den Minister lobende aber auch mahnende Worte fanden, zeigen, dass sich die “neue serbische Justiz” nicht nur vor der EU sondern vor allem auch vor den Augen ihrer eigenen Staatsbürger und auch der in der Diaspora lebenden Serben beweisen muss. Dazu müssen natürlich auch, wie Nikola Selakovic betonte, die notwendigen Rahmenbedingungen im Form von gut ausgebildeten Fachkräften und – wie aus dem Publikum angemerkt wurde – auch angemessene monetäre Entlohungsmöglichkeiten als Motivator geschaffen werden.

Nach seinem ausführlichen und aufschlussreichen Vortrag nahm sich der Minister die Zeit, um mit den Gästen des ÖSW Kontakte zu knüpfen und auf Fragen und Anregungen einzugehen.

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