Der ÖSW verbindet weiter österreichische Investoren mit der serbischen Wirtschaft

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großes Interesse an 502 Privatisierungsprojekten in Serbien  

Nach dem impulsiven und sehr informationsreichen Vortrag der Vertreterinnen der Privatisierungsagentur der Republik Serbien Frau Marijana Radovanovic und Frau Ivana Rankovic-Blazevic aus dem Zentrum für Privatisierung, wurde deutlich, dass unter den österreichischen Unternehmen noch immer Interesse am Investitionen in Serbien herrscht. Die vom ÖSW im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das Neue Serbien“ organisierte Veranstaltung unter dem Titel „Die bevorstehende Privatisierung von 502 Staatsbetrieben im Rahmen des neuen Privatisierungsgesetzes“, bot den potenziellen österreichischen Investoren die Möglichkeit an alle Details zur Abwicklung und bevorstehender Privatisierung von 502 Staatsbetrieben im Rahmen des neuen Privatisierungsgesetzes, aus erster Hand zu erfahren.

 

Der Präsident des ÖSW, Dr Radivoje Petrikic, nutzte die Gelegenheit um nochmals auf die bereits hervorragenden wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Republik Österreich und der Republik Serbien, hinzuweisen und betonte, dass Serbien in den vorherigen Monaten bemerkenswerte Reformen für die Verbesserung des Investitionsklimas durchgeführt hat._DSC6938

 

Laut der Direktorin Marijana Radovanovic ist die Privatisierungsagentur zufrieden mit der Nachfrage der Investoren nach den 502 angebotenen Staatsbetrieben im neuen Privatisierungsprozess. Sie unterstrich im Rahmen ihrer Präsentation die positiven Eigenschaften des Standortes Serbien, welcher „viele Möglichkeiten bietet, die ihn vom Rest der Region wesentlich unterscheiden“. Sie wies darauf hin, dass sich Serbien direkt an der Grenze zwischen Ost und West befindet und sich als idealer Standort für operative Tätigkeiten von Unternehmen welche die Märkte der EU, Südosteuropas und den Mittleren Osten bedienen möchten, anbietet.

 

_DSC6945Mit den Worten der Direktorin des Zentrums für Privatisierung Frau Ivana Rankovic-Blazevic wurde das neue Privatisierungsgesetz vereinfacht und die Prozedur erleichtert. Die Agentur hat 45 Tage Zeit, um alle Angebote zu prüfen und infolgedessen jeweils das Privatisierungsmodel und –Methode ans Ministerium zu übermitteln, welches, innerhalb von 30 Tagen eine Entscheidung treffen sollte. Im Januar nächsten Jahres wird der erste Verkauf erwartet. Es wurden im Rahmen der Präsentationen Staatsbetriebe wie – Kohleförderung RTB Bor und JP PEU Resavica, Pharmariese Galenika, Ölindustrie Petrohemija Pančevo, das Belgrader Prestige Hotel Slavija, Hotels in Ski-Resorts Kopaonik und Zlatibor, Möbelhersteller Simpo sowie Autobushersteller Ikarbus vorgestellt, welche bei den österreichischen Investoren als sehr interessant eingeschätzt werden können.

Nach den ausführlichen und aufschlussreichen Vorträgen hatten alle anwesenden Vertreter der österreichischen Wirtschaft die Gelegenheit mit den Direktorinnen aus Serbien Kontakte zu knüpfen und auf Fragen sowie Anregungen einzugehen.