Fazit zur Veranstaltung – “Serbien vor den Wahlen: Der Kampf gegen organisierte Kriminalität und Korruption”

Im Zuge der anstehenden Wahlen in Serbien beleuchtet das Österreichisch-Serbische Wirtschaftsforum nicht das Werben um jede einzelne Wählerstimme und den parteiischen Kämpfergeist – Nein, das ÖSW geht dem Thema nach, das den Kern der wirtschaftlichen und politischen Problematik in Serbien trifft – Kriminalität und Korruption.

Das ÖSW lud aus gegebenem Anlass am 26.4. zum Business-Breakfast ins Hotel Sacher, um seinen Mitgliedern und anderen Interessierten Zuhörern die genannte Thematik näherzubringen.
Herr Slobodan Homen, Staatssekretär im Justizministerium der Republik Serbien, nahm sich Zeit, um die Tatsachen bezüglich bestimmter Verbrechen zu analysieren und dementsprechend die vorgenommenen Maßnahmen zu veranschaulichen, die unter der Regierung des bisherigen Staatspräsidenten, Dr. Boris Tadić, gegen strafrechtliche Tatbestände zum Tragen gekommen sind.
Zweifelsohne brachte die noch gegenwärtige Legislaturperiode einen positiven Einbruch in das Netz aus Kriminalität und Korruption mit sich.

Die Implementierung einer Justizreform auf EU-Standard brachte durch bilaterale Kooperationen insbesondere im Kampf gegen den Drogenhandel bemerkenswerte Erfolge mit sich.
Herrn Homens Vortrag veranschaulichte das Engagement der Republik Serbien im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Man hat sich im aufstrebenden Serbien eindeutige Ziele gesetzt, die couragiert verfolgt werden, um die Attraktivität des Staates als Wirtschaftspartner für andere Nationen, aber mehr noch, um eine innerstaatliche gesellschaftliche, rechtliche Balance zu gewährleisten.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser positive Kurs beibehalten wird. Fest steht jedoch, dass in Serbien eine großartige Motivation zur gesellschaftlichen Stabilisierung aber auch Veränderung zu vernehmen ist. Presentation Vienna 2012