Österreichs Fokus auf Serbien als aufstrebender Handelspartner

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner betonte am Mittwoch in einem Gespräch mit dem serbischen Minister für Wirtschaft und regionale Entwicklung, Nebojša Ćirić, die steigende Bedeutung Serbiens als Partner in bilateralen Wirtschaftsangelegenheiten in Südosteuropa

Zwei Wirtschaftsminister trafen letzten Mittwoch zu einem erkenntnisreichen Arbeitsgespräch aufeinander. Reinhold Mitterlehner verdeutlichte in der Unterredung mit Nebojša Ćirić, dass er für österreichische Unternehmen eine gute Möglichkeit sieht, sich im Zuge der Modernisierung der Industrie, Infrastruktur als auch Energie- und Umweltpolitik in Serbien festzusetzen und damit den Westbalkan als Handelspartner weiter in den Vordergrund zu rücken.

Sollte Serbien den Modernisierungskurs halten, sieht Mitterlehner neben den wachsenden Exportchancen (im Vorjahr stiegen österreichische Exporte nach Serbien um 5,2%, dieses Jahr sind es bereits 15,5%!) auch in Bezug auf die EU-Donauraumstrategie und dem Ausbau von Wintersportgebieten großes Entwicklungspotenzial für den Tourismus am Westbalkan.

Die Aussicht, dass Österreich mit 2,7 Mrd. Euro seinen Status als Top-Investor in Serbien beibehält, ist äußerst vielversprechend. Zurzeit sind ist vor allem das ausländische Banken- und Versicherungswesen, ebenso wie Energiekonzerne auf Erfolgskurs in Serbien.